© Brigitte Falk

Ludwig, der Löwen-Junge

Mein Kinder- und Familienbuch Der kleine Ludwig war wirklich noch ganz klein. Er war so klein, dass er ganz hoch nach oben schauen musste, um seine Mami anzusehen. Bei Papi war es noch schwieriger: Da musste er sich sogar auf seinen kleinen Po setzen, sonst wäre er beim „Gucken“ doch tatsächlich nach hinten gefallen. Das wollte Ludwig natürlich nicht, denn Papi angucken und plötzlich nach hinten fallen war irgendwie nicht so toll! Ludwigs Eltern waren furchtbar stolz auf ihren Sohn. Obwohl er noch so klein war, konnte er schon viele Dinge tun. Er konnte springen, rennen, hüpfen, auf kleine Felsen klettern und sogar schon „sprechen“. Natürlich konnte Ludwig nicht so sprechen wie wir Menschen, aber das wisst ihr ja ganz genau! Jedes Tier hat seine eigene Sprache und die Löwensprache konnte Ludwig schon recht gut. Er konnte brüllen, fauchen, quietschen und brummen. Mami und Papi haben ihm alles beigebracht. Sie haben sich immer ganz lieb um ihren Sohn gekümmert, mit ihm gespielt, gekuschelt, mit ihm gesungen und ihm gezeigt, wie vorsichtig er sein muss, wenn er spazieren geht, manchmal tat er das nämlich sogar ohne Erlaubnis. Eltern machen so etwas! Sie machen es deshalb, weil sie ihre Kinder ganz furchtbar lieb haben. -------------------- Frau Langhals hat dann erzählt, dass Bert und seine Familie Ameisenbären sind und am liebsten eben Ameisen essen. „Wie jagt denn der Papi von Bert Ameisen?“ überlegte Ludwig und er wollte morgen unbedingt für Bert einen Riesenberg Ameisen mitbringen. -------------------- „Ich hab‘ heut‘ Geburtstag, tra, tra, trum', das ist toll!“ Ludwig stampfte wie ein Nilpferd mit seinen, inzwischen nicht mehr ganz so dicken Beinchen durch das Schlafzimmer von Mami und Papi. Zum Takt seines selbstgemachten Liedes schlug er eifrig zwei Kochtopfdeckel mit Karacho aneinander. Was für ein herrlicher Krach! „Die Sonne scheint so toholl, so toholl!“ sang unser Ludwig mit lauter Stimme, „Die Vöglein singen au...............!?!!“ Papi setzte sich ruckartig auf! „Ludwig!" fauchte er, Lass uns doch noch ein wenig schlafen! Es ist noch dunkel draußen, die Sonne scheint noch nicht und die Vögel singen auch noch nicht! Also bitte!“ Stöhnend legte Papi sich wieder auf seine Schlafseite, grunzte einmal und fing an, leise zu schnarchen. Unser Ludwig war ganz erschrocken! Hatte Papi etwa vergessen, was heute für ein Tag war?
Brigitte Falk

Tierische Herzgeschichten

etwas besinnlicheres für Erwachsene hier ein Ausschnitt

Meine „Racker", meine Pflegekatzen!

Wieder einmal durfte ich meine süßen Pflegekatzen betreuen. Das
„Frauchen" brauchte eine Auszeit und so kümmerte ich mich gerne um
die kleinen Racker.
So viel Spaß machte es mir! Wie schön war es, wenn die Beiden mich
morgens und abends begrüßten.
…………..
Ich wurde nicht begrüßt! Dieses Mal nicht! Nervös und ganz unruhig
werdend zog ich meine Jacke aus und legte die Briefe und Zeitungen auf
das Schränkchen.
„Pelle? Linus?!" Keine Katzen in Sicht. Mir brach der Schweiß aus: Hatte
ich das Fenster nicht zu gemacht?
…………..
Brigitte Falk Der Kreis der Wissenden

Bücher

Der Kreis der Wissenden

Ein Krimi mit wissenswertem um Bremervörde Katzen können nicht regen! Oder doch? Ein einfacher Gegenstand sorgt für ein unglaubliches Ereignis, das einige Menschen entsetzten. Hilfe muss her! Und so wuchs der Kreis, der um das Unfassbare wusste. Gemeinsam schafften sie es die betrügerischen Machenschaften eines Anwaltes aufzudecken. Und der einfache Gegenstand? Der liegt immer noch im Bücherschrank. Ein alter Professor, Oma Frieda und furchtlose Freunde geben nicht auf. Bremervörde? Kater Willi weiß Bescheid.
ISBN: 978-3-00-062590-9
(erschienen am 15.07.2019)

Tierische

Herzgeschichten

(erschienen am 20.11.2016)
ISBN:978-3-00-057936-2
(erschienen am 10.11.2017)